Workshop "Werkzeugketten durchgängig machen" am 31.5. in Frankfurt (Tagungszentrum Cosmopolitan)

Datum: Donnerstag, 31. Mai, 2012
Uhrzeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Tagungszentrum Cosmopolitan, Im Hauptbahnhof 1, 60329 Frankfurt
Unkostenbeitrag: 90 € pro Person
Anmeldung: Bei Fr. Barbara Schuhmacher via Barbara.Schuhmacher@qse.ifs.tuwien.ac.at.

Wie setze ich den Datenaustausch effizient und herstellerunabhängig um? Wie sichere ich die Konsistenz der Ergebnisse im Verlauf eines Engineering Prozesses? Sie haben doch aus dieses Problem?!

Veranstalter

  • Prof. Dr. Arndt Lüder, Universität Magdeburg, AutomationML
  • Prof. Dr. Stefan Biffl, Christian Doppler Forschungslabor “Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme“ (CDL-Flex) an der Technischen Universität Wien
  • Heinrich Steininger, Österr. Gesellschaft für Software-Werkzeugintegration (ÖGSI)

Teilnehmer

  • IT-Entscheider aus der Anlagenautomatisierung bzw. Systemintegration

Das parallele Engineering industrieller Anlagen erfordert den effektiven und effizienten Austausch von Daten zwischen Experten und Software-Werkzeuge mehrerer Fachbereiche zum Arbeiten mit Sichten auf das gemeinsame mechatronische Modell der Anlage, etwa Fließbildschemata, elektrische Pläne und Software-Code für die Kontrolle von Geräten und Prozessabläufen.
Realität in den meisten Projekten ist eine Sammlung der für den jeweiligen Fachbereich bestgeeigneten Software-Werkzeuge, die aber nicht lückenlos zusammenarbeiten – Ergebnis ist ein “Engineering Babylon”, in dem Fachexperten wiederkehrende Aufgaben durchführen müssen, die eigentlich durch kooperierende Werkzeuge erledigt werden sollten, etwa Änderungskaskaden oder die grundlegende Qualitätssicherung zwischen Modellsichten.

Offene Engineering-Werkzeugintegration erlaubt Anlagenplanern durch konsistenten Datenaustausch zwischen den Software-Werkzeugen Arbeitsabläufe mit den bestgeeigneten Werkzeugen zu automatisieren und Daten auf Projektebene unabhängig von den Werkzeugen zu nutzen.
Der Automation Service Bus (ASB; cdl.ifs.tuwien.ac.at) erlaubt den einheitlichen Zugang zu Daten und Funktionen aus heterogenen Software-Werkzeugen, um Engineering-Abläufe auf Projektebe-ne zu automatisieren. Der ASB Ansatz wurde anhand realer Projekterfordernisse von Industrie-partnern aus dem Bereich des industriellen Anlagenbaus konzipiert, iterativ verbessert und evalu-iert.
AutomationML (automationml.org) ermöglicht die einfache und schnelle Erstellung von Werkzeugschnittstellen zum Ex- und Import von Engineering Ergebnissen.
Die Kombination aus ASB und AutomationML erlaubt ein herstellerunabhängiges, offenes und leicht auf verschiedene Anwendungsfälle anpassbares Rahmenwerk bereit zu stellen, das die Konsistenz und den Fluß von Daten im Engineering-Prozess sicher stellt.

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Workshop-Angebot

  • Herstellerunabhängige Beratung zu Integrationsbedarfen für Software-Werkzeuge und die Automatisierung von Engineering-Abläufen.
  • Engineering Wissen zu mechatronischen Planungsobjekten für unterschiedliche Werkzeuge verfügbar machen.
  • Gemeinsame Entwicklung von Lösungsideen für die Integration von Software-Werkzeugen in Engineering Prozessen.
  • Do., 31.05.2012, 10:00 bis 17:00
  • Ort: Tagungszentrum Cosmopolitan, Im Hauptbahnhof 1, 60329 Frankfurt
  • Unkostenbeitrag: 90 Euro pro Person
  • Weitere Informationen und Anmeldung: Via E-Mail an Barbara.Schuhmacher@qse.ifs.tuwien.ac.at

Programm

10:00 - Begrüßung und Überblick

10:20 - Vortrag: Engineering Abläufe automatisieren mit dem Automation Service Bus (ASB)
o Bedarf anhand von typischen Anwendungsfällen in der Projektpraxis
o Gemeinsames Datenverständnisses über den gesamten Engineering Prozeß
o Anreichern von Entwurfsergebnissen bezogen auf Anlagenkomponenten

11:00 - Vortrag: Einfache Erstellung von Werkzeugschnittstellen mit AutomationML
o Werkzeug Hersteller unabhängig, offenes Datenformat
o Geeignet für Anlagenbau und Prozesstechnik um den Engineering Prozess zu optimieren (VDI 3695)

11:40 - Kaffepause, Networking

12:00 - Diskussion von Problemstellungen der Anwender
o Erfassung der Bedarfe der Teilnehmer
o Themen und geplante Ergebnisse für Arbeitsgruppe in der AutomationML

13:00 - Mittagsbuffet, Networking

14:00 - Vorschläge für konkrete Lösungsrichtungen zu den Bedarfen
o Option: Forschungs- und Entwicklungsprojekt
o Option: Konkrete Integrationsprojekte

16:00 - Diskussion der Lösungsansätze und Optionen für nächste Schritte

16:40 - Zusammenfassung, Ausklang, Networking

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